Zaunelemente Metall verzinkt

Zaunelemente Metall verzinkt

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Das Schmelzen und Schmieden von Eisen hat die Menschheit schon vor mehreren tausend Jahren entdeckt. Dementsprechend wurden Zaunelemente aus Schmiedeeisen insbesondere von Schlossherren und Landbesitzern geschätzt. Die ließen ihre Metallzaunelemente gerne mit Gold überziehen, was den Schutz gegen Witterungseinflüsse erhöhte. Die Anfälligkeit gegen Feuchtigkeit und Nässe und die damit verbundene Korrosion konnte flächendeckend erst mit dem Verfahren der Verzinkung gelöst werden. Die Zaunelemente aus Eisen oder Stahl werden seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts mit einer Zinkschicht überzogen und durch eine Nachbehandlung wird die Widerstandsfähigkeit optimiert.

Die Feuerverzinkung ist zum Standard geworden

Jedes Einzelteil eines Gartenzauns, das aus Eisen oder einfachem Stahl besteht, sollte verzinkt werden. Auch Zaunpfosten und jede einzelne Schraube, sofern es sich nicht um Edelstahl handelt, wird dafür in ein Schmelzbad mit Zink getaucht. Bei der Feuerverzinkung überzieht sich das Metall bei rund 450 Grad Celsius mit einer Zinkschicht. Großer Vorteil der Tauchbadtechnik ist die vollständige Oberflächenversiegelung auch an Stellen, die bei einer Spritzverzinkung vielleicht nicht erfasst würden. Fachbetriebe, die Zaunelemente aus Metall montieren, kalkulieren in ihre Angebote im Normalfall die Kosten für die Feuerverzinkung mit ein. Wenn die Elemente so genannte „gewöhnliche“ Größen nicht überschreiten, wobei es sich im Regelfall um ein maximales Seitenmaß von drei Metern handelt, werden die Kosten nach Gewicht berechnet. Der Preis für die Feuerverzinkung eines Zaunelements beginnt bei etwa zwei Euro pro Kilogramm. Der Preis pro Kilogramm sinkt, je höher das Gesamtgewicht der Zaunelemente steigt. Für Kleinteile, der so genannten Schleuderware wie Schrauben, Winkel, Scharniere und Ähnliches, gibt es günstigere Pauschalpreise.

Nachbehandlung entfaltet die volle Schutzwirkung

Bei der Feuerverzinkung eines Zaunelements aus Metall gibt es zwei Risikofaktoren, die durch eine entsprechende Nachbehandlung beseitigt werden können. Ist das Zaunelement pulverbeschichtet, kann es zu Unterrostung kommen. Die Kombination von Feuerverzinkung und Beschichtung in einem Arbeitsgang, dem so genannten Duplex-System, verhindert diese Gefahr. Der andere Risikofaktor ist die Korrosionsanfälligkeit der aufgetragenen Zinkschicht selbst. Zwar ist das Metall unter dem Zink geschützt, aber das Zink selbst muss gegen den spezifischen Weißrost geschützt werden, der vor allem beim Einfluss von salzhaltiger Meeresluft zum Tragen kommen kann. Hierfür wird eine Passivierungsschicht erzeugt, beispielsweise mit dem Einsatz von Chrom.