Zaunelemente Metall

Zaunelemente Metall

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Außer bei manchen lebenden Naturzäunen gibt es keinen Gartenzaun, der nicht Zaunelemente aus Metall enthält. Die Verschraubungen oder Scharniere für Gartentore sind bei auch bei Holz- und Kunststoffzäunen aus Metall – in der Regel verzinkt, um korrosionsfrei die Werkstoffe lange zusammen zu halten. Häufig sind auch Unterkonstruktionen aus Metall, die als Träger anderer Materialien die besten Voraussetzungen mitbringen. In Rahmen aus Aluminium, Edelstahl oder feuerverzinktem Eisen werden Zaunfüllungen aus Glas, Holz, Kunststoff oder anderen Werkstoffen eingefügt. Oft sind auch nur die Pfosten des Gartenzauns – neben dem Zubehör – aus Metall. Bei Zäunen, die als nur aus dem Baustoff Metall bestehen, reicht die Bandbreite vom schmiedeeisernen Schmuckzaun aus der Schlosserwerkstatt bis zum imposanten und unüberwindbaren Edelstahlzaun.

Zaunelemente aus Eisen haben eine lange Geschichte

Zaunelemente aus Eisen finden bereits seit Jahrhunderten Verwendung. Gärten von Königshäusern oder Schlössern wurden mit geschmiedeten Zäunen umgeben und oft auch mit Gold überzogen, um eine herrschaftliche Abgrenzung zu signalisieren. Zwar konnte das Schmiedeeisen damals noch nicht gegen Korrosion und Rost geschützt werden, aber allein durch die Massivität und Stärke der Zaunelemente hielten die Konstruktionen teilweise hunderte von Jahren. Dabei wurde die sich im Laufe der Zeit aus Eisen entwickelnde Patina sogar als besonders schöne Optik bewertet. Die Zaunelemente entstanden in Gießereien und wurden mit der mehrere tausend Jahre alten Methode des Feuerschweißens miteinander verbunden. Bis in die Gegenwart wird Eisen zur Produktion von Zaunelementen verwendet, wobei sich mittlerweile die Schweißtechniken sehr verfeinert haben und neue Verfahren für den Korrosionsschutz erfunden wurden.

Durch Legierung von Eisen zu Stahl

Die Mischung verschiedener Metalle mit einem Hauptanteil aus Eisen führte zu vielen Legierungen, die ihre Eigenschaften als Zaunelemente verbesserten. Beimischungen von beispielsweise Chrom und Nickel unterdrücken die Rostanfälligkeit des Stahls. Wenn die Legierung nachträglich bei einem Zaunelement aus Metall verzinkt oder feuerverzinkt wird, entsteht ein zusätzlicher Außenschutz gegen Feuchtigkeit und Nässe. Die Zaunelemente aus Stahl können in jeder erdenklichen Form produziert werden, ob als Gartentore, als Stabgitterzaun oder als Lochblechfüllungen. Auch Pfosten aus Stahl garantieren als Zaunelemente aus Metall die perfekte Stabilität und lange Haltbarkeit. Die technologische Krönung der Eisenlegierung ist der Edelstahl, der einen besonderen Reinheitsgrad aufweist. Es gibt sehr viele verschiedene Edelstähle mit eigenen Werkstoffnummern, die vom Essbesteck bis hin zum Raumschiff ihren Einsatz finden. Als Zaunelemente werden der nichtrostende Edelstahl V2A verwendet und der sehr teure V4A, der beispielsweise in Schwimmbädern zum Einsatz kommt, da er chlorresistent ist. Das dritte Metall, das sich für Zaunelemente eignet, ist Aluminium. Das Leichtmetall wurde erst vor rund zweihundert Jahren gefunden und schützt sich durch eine Oxidschicht selbst vor Korrosion.