Bretterzaun

Bretterzaun

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Der Übergang von einem Bretterzaun zu einem Lattenzaun ist fließend. Werden die einzelnen Bretter mit Abstand voneinander gesetzt, handelt es sich um einen Lattenzaun. Als Bretterzaun wird im Allgemeinen ein Zaun bezeichnet, bei dem die einzelnen Bretter auf Stoß aneinander gesetzt werden und damit eine blickdichte und geschlossene Fläche erzeugen. Bekanntestes Beispiel sind die allgegenwärtigen Bauzäune, die Baustellen schützen. Diese einfachsten Varianten eines Bretterzauns sind meist genagelt und nur grob gehobelt. Ein Bretterzaun für den privaten Garten oder das Grundstück erinnern durch entsprechende Holzauswahl, Verarbeitung und Gestaltung allerdings nicht mehr an einen Bauzaun.

Das Spiel mit den Holzsorten

Bei einem geschlossenen Bretterzaun wird viel Holz verbraucht, besonders bei hohen Sichtschutzzäunen, die auf einen Verlaufsmeter knapp zwei Quadratmeter Zaunfläche bedecken. Diese großen Flächen können durch die Gestaltung sehr unterschiedliche Optiken entwickeln. Soll der Zaun komplett und deckend farbig lackiert werden, ist ein günstiges und stabiles Holz wie das der Lärche oder Kiefer empfehlenswert. Natürlich ist bei großflächigen Brettern besonders wichtig, dass das Gehölz vorbehandelt und kesseldruckimprägniert ist, da die Flächen eine entsprechende Angriffsfläche für Witterung und Schädlinge bieten. Was durch Volllackierung zusätzlich vermindert werden kann, ist bei dem Belassen der natürlichen Holzzeichnung nicht gegeben. Gehölze mit ausgeprägten Maserungen und charakterstarker Eigenfarbe wie Tropenholz, Eiche, Robinie oder sogar das teure Palisander werden im Normalfall lasiert oder geölt. Auf diese Weise kommt die Wirkung der Oberfläche des Holzes beeindruckend zur Wirkung.

Raffinierte Konstruktionen für Optik und Funktion

Außer dem klassischen Setzen von Brettern gleicher Höhe nebeneinander kann ein Bretterzaun auf vielfältige Weise gestaltet werden. Die Oberkante des Zauns ist mit einer Stich- oder Handkreissäge leicht mit einem individuellen Schnitt zu versehen, sei es beispielsweise wellenförmig oder in Zackenform. Das Aufsetzen einer Rankhilfe auf den halbhohen Bretterzaun-Unterbau ist ein beliebtes Dekorationselement. In diesem Fall komplettiert der Pflanzenwuchs im Laufe der Zeit den Sichtschutz und integriert den Bretterzaun zusätzlich in die natürliche Gartenumgebung. Ein weiterer Gestaltungskniff ist die Bretterwand, die mit einem Rahmen eingefasst wird und dadurch sowohl Stabilität als auch optische Kompaktheit gewinnt. Abgeschrägte Kanten oder Spitzen verändern nicht nur das Aussehen, sondern können vor allem an den Unterseiten der Bretter für den besseren Ablauf von Regenwasser sorgen.

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