Bohlenzaun

Bohlenzaun

Anzeige:

Bohlenzäune bestehen aus Brettern, die gewisse Normformate erfüllen. Dazu gehört die Mindestdicke der verwendeten Bretter von vier Zentimetern und die Breite muss mindestens das Doppelte der Dicke betragen. Oft werden Bretter beziehungsweise Bohlen nur gehobelt und nicht begradigt, so dass bei den Zaunelementen der Naturcharakter noch deutlich zu erkennen ist. Bohlen werden sowohl waagerecht an Pfosten befestigt als auch senkrecht angeordnet, wenn sie eine blickdichte und stabile Barriere bilden sollen.

Niedrige Bohlenzäune für lange Strecken

Da die Bretter eines Bohlenzauns oft aus der Länge des gesamten Baumstamms geschnitten werden, sind die Einzelstücke oft mehrere Meter lang. Mittelgroße Bäume wie die Lärche, Kiefer oder Eiche liefern Bohlen von drei bis vier Metern Länge. Daher ist der Bohlenzaun besonders geeignet, große Grundstücke oder Flächen zu umfrieden. Zwei oder drei Bohlen werden auf starke Pfosten aus Holz aufgenagelt oder zwischen Betonpfeiler montiert, die entsprechende Befestigungen vorweisen. Oft werden an den Schnittkanten die Rindenabschlüsse stehen gelassen, die eine natürliche Optik verleihen und der Zaun außerdem wegen des gesparten Arbeitsschrittes preislich günstiger wird.

Hohe Zäune mit besonderer Stabilität und Blickdichte

Die zweite Art verbreitete Art des Bohlenzauns findet vor allem dann Einsatz, wenn der Einsatzort starken Wind- und Wettereinflüssen ausgesetzt ist. Gehobelte und rechteckig geschnittene Bohlen werden senkrecht nebeneinander oder versetzt miteinander verbunden und bilden einen widerstandsfähigen Zaun. Je nach verwendeter Holzart und Behandlung kann das Aussehen dem eines Latten– oder Bretterzauns ähneln, aber mit der enormen Widerstandsfähigkeit der sehr starken Bretter. Sind die Bohlen versetzt neben- und hintereinander aufgereiht, kann selbst ein später herausgefallener Asteinschluss kein Loch bilden und der Sichtschutz bleibt komplett bestehen.

Moderate Pflege durch massives Material

Die Stärke der Bohlen sorgt dafür, dass bei entsprechender Vorbehandlung Neuanstriche nur alle vier bis fünf Jahre notwendig werden. Die kesseldruckimprägnierten und im besten Fall auch lange vorgetrockneten Bohlen verrotten selten und eignen sich besonders für Zaunprojekte, die eine lange Lebensdauer haben sollen. Bohlen mit der so genannten Waldkante, also den ungehobelten und stehen gelassenen Schnittkanten mit Rinde brauchen nur eindimensional flächig gestrichen werden.